Alumni am Fachbereich Informatik

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Für unseren dualen Absolventen finden Sie hier das KoSi-Ehemaligennetzwerk.

Alumniaktivitäten des Fachbereichs

Sie sind als Ehemalige herzlich eingeladen, an unseren Sommerfest und Absolventenfeiern teilzunehmen. Informationen über aktuelle Termine erhalten Sie nach der Anmeldung am Alumniportal über einen Newsletter. Bitte informieren Sie vorab den Alumnibeauftragten, wenn Sie teilnehmen wollen.

Wenn Sie als Ehemalige ein Treffen untereinander organisieren möchten, besteht die Möglichkeit hierbei den Fachbereich zu besuchen. Die folgenden Berichte von Treffen zeigen, wie die Erinnerung an das damalige Studium wieder aufleben kann.

Alumnitreffen zum 20-jährigen Abschluss am 22.9.2018

Ein Wiedersehen nach 20 Jahren – die Zeitreise in die Vergangenheit

Sich nach langer Zeit wieder treffen und das Jubiläum des Studienabschlusses feiern stand am Anfang als Idee. Anfang November 2017 kontaktierte Frau Inga Kobritz den Alumnibeauftragten des Fachbereichs Prof. Dr. Jens-Peter Akelbein, ob man sich die Vorlesungsräume noch mal angucken und mehr über die aktuelle Entwicklung des Fachbereichs und der Hochschule erfahren könnte. Und so begann die Planung des Treffens. Frau Kobritz kontaktierte weitere Ehemalige. Die Kontaktaufnahme verlief auf unterschiedlichsten Wegen vor allem über soziale Netzwerke wie XING und facebook sowie eigene Kontakte und durch Mundpropaganda. Ganz schnell kam eine längere Liste mit Kontaktdaten zusammen, die im Jahr 1998 bzw. kurz davor oder danach ihren Abschluss erreicht hatten. Das Interesse an einem Treffen war groß, so dass die finale Organisation und die Planung des Tagesablaufs starten konnte.

Das Wiedersehen

Am ersten Herbsttag des Jahres am Samstag, den 22.September 2018 war es dann soweit. Zirka 20 Alumni trafen sich vor dem Informatikgebäude D14 an der Schöfferstrasse  8b. Teilweise musste man ein bisschen länger schauen, bis man sich erkannt hat. Nach ein paar Minuten waren die 20 Jahre verflogen und es begann die Zeitreise in die Vergangenheit.

Zuerst ging es mit Prof. Akelbein in den Hörsaal 0.04. Wie damals bei der Erstsemestereinführung ESE saßen die Ehemaligen im gleichen Vorlesungsraum. Der erste Eindruck beim Betreten war spontan der Geruch des Gebäudes D14, der über all die Jahre so noch in besonderer Erinnerung geblieben war.

Die Vorstellungsrunde zeigte die vielfachen Arbeitsmöglichkeiten und Werdeläufe auf. Das Studium der Informatik gab den erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben, auch wenn bei den wenigsten nach 20 Jahren das eigentliche Programmieren noch zum täglichen Arbeitsinhalt gehört. Prof. Akelbein gab der Gruppe dann einen Überblick, wie sich der Fachbereich in seiner Vielfalt an Studienangeboten bis hin zur Promotionsmöglichkeit und angewandten Forschungsaktivitäten heute darstellt.

Ein Systemprojekt von heute

Nach dem gemeinsamen Foto ging es weiter zu einer Projektvorstellung. Zwei Generationen trafen zusammen. Die Studierenden der Bachelorstudiengänge präsentierten die Ergebnisse ihres Systemprojekts R2M2, in dem sie unter anderem mit künstlicher Intelligenz ausgestattete humanoide Nao-Roboter für verschiedene Szenarien programmiert hatten. Es gab viel Staunen darüber, was in drei Wochen eines studentischen Projekts alles erreichbar ist. Und gleichzeitig war dies für die Studierenden die Generalprobe für ihren Projektabschluss ein paar Tage später, so dass noch über die Wichtigkeit des Testens und so manchen Fehler gelacht werden konnte.

„Erinnert ihr Euch an die Projekte und Praktika zu unserer Zeit?“ kam aus der Reihen der Ehemaligen. Die Entwicklung des Faches Informatik in den letzten 20 Jahren war für alle deutlich sichtbar.

Geselliges Beisammensein

Nach dem Treffen im Fachbereich ging es weiter zu einem gemeinsamen Mittagessen in City Braustübl, wo man sich beim Essen über die alte Zeiten ausgetauscht hat,

Die Interesse am Zusammensein und Auszutauschen war so groß, dass sich das Treffen auch am gemeinsamen Abendessen in Ferrucci Winebar Restaurant und dann am Sonntagsbrunch in Extrablatt fortsetzte. So konnten sich noch vier weitere Alumni, die am Samstagvormittag nicht dabei sein konnten, der Gruppe anzuschließen.

Die Zeit zwischen den Treffen nutzten einige Ehemalige zum Besuch ihrer damaligen Wohnungen und studentischen Einrichtungen zu besuchen, sowie die Erinnerungen an Spaziergänge durch die Darmstadts Strassen wieder aufleben zu lassen.

Der Gedanke an das nächste Treffen

Zurück in der Gegenwart hat der Alltag alle sehr schnell eingeholt. Geblieben sind das wunderschöne Erlebnis der Zeitreise. In einem sind sich alle einig. Für das nächste Treffen wird man nicht mehr 20 Jahre warten.

Kobritz/Akelbein

Das Informatikstudium in Reflexion nach 20 Jahren

Wie war das Studiium? Was bleibt in Erinnerung?

Zum Treffen unserer Ehemaligen am 22.9.2018 entstand die Idee, Antworten auf ein paar Fragen in Interviewform während des Treffens zu finden. Was lässt sich den nachfolgenden Generationen an Informatiker/innen etwas mitgeben? Hierzu fanden während der Restaurantbesuche einzelne Interviews untereinander statt. Es entstand die folgende Zusammenfassung als Ergebnis.

Informatik in Darmstadt?

Auf die Frage, ob es eine gute Entscheidung war, Informatik in Darmstadt zu studieren, antworteten die meisten mit einem klaren ‚Ja’. Es war für die Mehrheit die beste Entscheidung des Lebens. Nur einige wenige würden nachhinein doch was anderes studieren.

Benötigt man das Wissen aus allen Fächern später?

Welches Wissen man später in der beruflichen Laufbahn gebraucht hat und mit welchem Wissen man nie wieder in Berührung kam, das war bei allen Alumni sehr unterschiedlich. Doch alle waren sich einig, dass das Informatik Studium eine breite Palette der Fächer anbietet und alle diese Fächer für die allgemeine Ausbildung sehr nützlich sind.

Welche Inhalte im Studium würdest Du Dir nachhinein wünschen?

Auf die Frage, welche Inhalte im Studium würdest Du Dir nachhinein wünschen, kam bei meisten den Hinweis, dass es trotz des praxisorientierten Ansatzes des Studiums immer noch zu wenig Kenntnisse der tatsächlichen Praxis vermittelte. Es wäre hilfreich, noch mehr Projektabläufe in einer spielerischen Form während des Studiums zu erlernen. Auf die Themen wie Anforderungsmanagement, Pflichtenheft, technische Dokumentation und ähnliches ging man damals nicht intensiv genug ein.  Die Notwendigkeit von „Englisch als Pflichtfach“ wurde von vielen erwähnt. 

Die Soft-Skills wie Präsentation und Kommunikationstechniken kommen bei Informatiker/innen meist viel zu kurz. Es ist empfehlenswert, schon während des Studiums an diesen Fähigkeiten zu arbeiten.

Als fehlendes Fachgebiet wurde IT-Sicherheit genannt, was in den 90er noch ‚stiefmütterlich’ behandelt wurde.

Was nimmt man aus dem Studium mit?

Die Fähigkeit, die man aus dem Studium mitgenommen hat, ist “Das Lernen zu lernen“. Einige hatten mehr Erfolg mit einem eigenständigen Lernen. Anderen half das gemeinsame Lernen in Lerngruppen mehr. Die Fähigkeit, sich in komplexe Themenstellungen einzuarbeiten und diese abschließend zu bearbeiten, war das Wichtigste, was man aus dem Studium mitgenommen hat.

Wie war die Zeit des Studiums?

Als ‚schönste Zeit’, ‚interessant’, ‚informativ’, ‚zu lang’, ‚anstrengend’ und ‚lustig’ bezeichneten die Ehemaligen Ihre Studiumszeit.

Welche Tipps gibt es für Erstsemester?

Als Tipps für die Erstsemestler kamen folgende Hinweise:

  • „Nicht zu früh aufzuhören“
  • “Etwas zu machen, was einem Spaß macht, und sich nicht an der Industrie oder dem Mehrverdienst von manchen Jobs orientieren“
  • „Die Studienzeit zu nutzen, um aus dem Tellerrand rauszuschauen“
  • “Dinge zu hinterfragen“
  • “Einen Auslandspraktikum zu machen“
  • ‚So viel wie möglich Praxiserfahrungen zu sammeln’

Und was bleibt sonst in Erinnerung?

Als beste Party im Studiumszeit waren die Architektinnen-Feten in Erinnerung geblieben.

Kobritz/Akelbein

Alumnitreffen zum 30-jährigen Abschluss am 20.9.2014

Auch nach einer Reihe von Jahren ist die Studienzeit am Fachbereich Informatik (FBI) für viele immer noch unvergesslich. Eine Gruppe von Ehemaligen, die alle vor ungefähr 30 Jahren ihren Studienabschluss am Fachbereich Informatik erlangt hatten, nahm dies zum Anlass, sich nach der langen Zeit wieder in Darmstadt zu treffen. Im Vorfeld leisteten Michael Tümmel, Monika Becker (geb. Höhne), Julietta Rentz (geb. Esser) und Annette Rüb (geb. Fink) viel Detektivarbeit u.a. mit Anfragen bei Einwohnermeldeämtern und Telefonaten auch manchmal zu Menschen, die nicht die Gesuchten waren. Von ehemals 80 Studenten konnten sie 65 ausfindig machen.

Das Interesse an einem Treffen war groß, so dass die finale Organisation starten konnte. Für einen Besuch der Hochschule im Rahmen dieses Wiedersehens kontaktierte Martin Völker den Alumnibeauftragten des Fachbereichs Prof. Jens-Peter Akelbein. Am Samstag, den 20.9.2014 war es dann soweit. Vormittags nahmen 10 Alumni die Gelegenheit wahr, ihren „FBI“ zu besuchen. Prof. Akelbein gab der Gruppe einen Überblick, wie sich der Fachbereich heute darstellt, welche Vielfalt an Studienangeboten und internationalem Austausch mittlerweile geboten wird, und dass Forschung mittlerweile zum Alltag an einer Hochschule gehört. Erstaunen gab es darüber, dass der damalige Frauenanteil von ca. einem Drittel eines Jahrgangs über die Zeit deutlich kleiner wurde und heute aktiv versucht wird, wieder mehr Frauen für den sehr attraktiven Beruf als Informatikerin zu begeistern. Prof. Henner Schneider führte die Gruppe im Anschluss durch die von ihm aufgebaute Informatiksammlung und konnte viel darüber berichten, mit welchen Mitteln früher gelehrt wurde und auf welchen Wegen so manches einzigartige Ausstellungsstück in die Sammlung gelangte.

Von den Wurzeln der Informatik ging es dann in die aktuelle Forschung. Aus dem In-Car-Multimedia-Labor demonstrierte Pierre Schnarz eindrucksvoll, wie eingebettete Systeme im automobilen Bereich zukünftig den Ausblick aus dem Fahrzeug gestalten und mit heute üblichen Bordinstrumenten zusammenwachsen. Weitere durch studentische Projekte entstandene Demonstrationen wie die Simulation von Luftbewegungen im Sandkasten zeigten die Vielfalt der Möglichkeiten des Ausprobierens neuer Techniken am Fachbereich auf.

Zum eigentlichen „30-Jahre-Abschluss FBI“-Fest ab 15 Uhr im Oberwaldhaus kamen dann tatsächlich 40 Ehemalige zusammen. Auch der damalige Dekan Prof. Hans Scholz, sein damaliger Stellvertreter Prof. Werner Burhenne und der weiterhin im „Rechenzentrum“ tätige Roland Galley, sowie Marion Reisert, ließen es sich nicht nehmen, an dem Wiedersehen teilzunehmen. Es war sehr aufregend. Wird man die Neuankömmlinge erkennen? Sicherheitshalber hatten die Organisatorinnen Namensschildchen vorbereitet. Doch die Meisten erkannten sich gleich wieder, auch wenn die Wenigsten in den letzten 20 Jahren Kontakt miteinander gehabt hatten. Sich nach so langer Zeit wieder zu sehen, erzeugte sehr viele herzliche Gefühle. Erst im Rückblick bemerkt man wohl, wie vertraut man einander war. Mit ehemaligen Mitstudenten kann man aber auch ganz offen über sachliche Themen wie die Situation bei der aktuellen Arbeit sprechen. Eine interessante Erfahrung war: Unabhängig wie stark man sich äußerlich verändert hat, die Gesten, das Lachen, und vor allem die Stimme, bleiben bei den meisten Menschen im Erwachsenenalter ziemlich unverändert. Und man speichert diese Informationen genau so gut wie die Gesichter ab. Bei geschlossenen Augen konnte man sich wie auf einer Zeitreise zurückversetzt in den Hörsaal von 1983 fühlen. Rundum war es ein tolles Erlebnis.

Autoren: Rentz/Rüb/Hoehn/Völker/Hottmann/Akelbein

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Prof. Dr. Jens-Peter Akelbein

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+49.6151.16-38935
Jens-Peter Akelbein
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