INFORMATIKSAMMLUNG       Fachbereich Informatik       Hochschule Darmstadt

INFORMATIKSAMMLUNG DARMSTADT

Die Sammlung befindet sich im Fachbereich Informatik, der Hochschule Darmstadt, Bau D14, Schöfferstrasse 8b, 64295 Darmstadt. Besuche und Führungen nach Vereinbarung.

In den Vitrinen 1 bis 4 im Raum 0.15 wird die Entwicklung der analogen Datenverarbeitung gezeigt. Den Ausgangspunkt bilden mathematische und physikalische Modelle. Es folgen einfache analoge Rechenhilfsmittel. In der dritten Vitrine befinden sich spezielle Analogrechengeräte zur Fourier-Synthese. Den Abschluss der Analogtechnik bilden Exponate zu universellen Analogrechnern.

In den Vitrinen 5 bis 7 im Raum 0.15 sind die Grundlagen der digitalen Informationsverarbeitung gezeigt. Es beginnt mit Rechensteinen und Kugelrechengeräten aus aller Welt. daran schließt sich die Entwicklung zur mechanischen Rechenmaschine in dezimaler Technik an. Lehrmodelle zur Binärtechnik bilden den Übergang zur Computertechnik. Die Grundlagen der Computerentwicklung von mechanischen und elektrischen Bauelementen hin zu elektronischen Schaltungen mit Röhren und Halbleiterbauelementen bis zu hochintegrierten Schaltungen werden gezeigt. Beispiele der Technik für Massenspeicher runden diesen Kernbereich der Sammlung ab.

Die weiteren Vitrinen in den Fluren enthalten Exponate zu den grundlegenden Aspekten der Informatik und zur Entwicklung des Computers unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte der Lehre.

Die Vitrine 8 zeigt einerseits die Mechanisierung der Datenverarbeitung mit Rechenmaschinen und andererseits frühe Ansätze zur Speicherung von Daten und assoziativer Suche in Datenbeständen mit verschiedenen Techniken der Handlochkarten. In der Vitrinen 9 wird die Entwicklung des Computers als Baukasten gezeigt. Ausgangspunkt sind Metallbaukästen, wie sie schon Konrad Zuse der Erfinder des programmierbaren Binärcomputers benutzte. Es folgen verschiedene Baukästen, die als Lernsysteme benutzt wurden, unddie integrierten Bausteine, aus denen heute Computer gebaut werden.

In den Vitrinen 10 bis 12 wird die Entwicklung des Computers von den ersten Taschenrechnern und Bürosystemen zu frühen Arbeitsplatzcomputern und Tischrechnern gezeigt.

Die Vitrinen 13 bis 16 enthalten Exponate zur Mikrorechnerentwicklung und zu technischen Anwendungen. Die Vitrinen 17 bis 20 zeigen die Entwicklung der Arbeitsplatzcomputer, wobei der Schwerpunkt auf dem Einsatz als Lehrmittel an der Hochschule liegt.